Neues von der Tour

Von Golfakademie GmbH & Co. KG

Was war los am letzten Wochenende auf den Profi Touren?

 

US PGA Tour

FurykEine Woche vor der PGA Championship, dem vierten Major der Saison, steht bei den amerikanischen Golf Profis noch das WGC Bridgestone Invitational in Akron, Ohio auf dem Programm. Gelohnt hat sich die Teilnahme besonders für Shane Lowry, der das Turnier für sich entscheiden konnte und damit den bislang größten Triumph seiner Karriere feiern durfte. Neben dem großzügigen Scheck in Höhe von 1,57 Millionen US-Dollar nahm Lowry bei der Siegerehrung auch die Tourkarte entgegen, mit dieser er berechtigt ist, in den nächsten drei Jahren regulär auf der US PGA Tour abzuschlagen. In Sachen Finanzen könnte es für Shane Lowry also in nächster Zeit gut aussehen, denn die Turniere der US PGA Tour sind deutlich höher dotiert als in Europa. Zu Beginn der Finalrunde sah es allerdings eher nach einer Entscheidung zwischen Jim Furyk (Foto) und Justin Rose aus. Nach drei absolvierten Runden starteten die beiden Routiniers mit neun unter Par schlaggleich in das Finale des WGC-Bridgestone Invitationals. Trotz ihrer Erfahrung und Nervenstärke konnten die beiden allerdings jeweils nur eine 72 auf ihrer Scorekarte notieren, was ihnen am Ende den geteilten dritten Platz einbrachte. Auf dem zweiten Rang landete der US Amerikaner Bubba Watson. Entgegen aller Prognosen stand am Ende Shane Lowry auf der obersten Stufe des Siegertreppchens, denn mit seinen 66 Schlägen am Finaltag konnte kein anderer Spieler mithalten. Lowry blieb auf dem schwer zu spielenden Firestone Country Club fehlerfrei und versenkte zusätzlich vier Birdies, wodurch er sich mit zwei Schlägen vor Bubba Watson an die Spitze des Leaderboards setzen konnte. Bekannt für seine auffälligen Rettungsschläge blieb Lowry seinem Spiel treu uns sicherte sich auch am Sonntag mit beeindruckenden Aktionen zwei Mal den Score. Nach einem stark verzogenen Abschlag auf der zehnten Spielbahn spielte der Ire seinen Approach perfekt über die Bäume und lochte per Tap-In zum Birdie. Das Glück blieb ihm auch auf der letzten Bahn treu, denn auch dort landete sein Abschlag zu weit links. Obwohl die Flugbahn seines Schlags mit dem Sandwedge aus dem Rough sehr flach ausfiel, kam der Ball sicher zurück auf das Grün wo ihn Lowrie nur noch das Birdie versenken musste. Mit seinem grandiosen Spiel setzte Shane Lowry die Messlatte am Finaltag einfach zu hoch für die anderen Teilnehmer. Auch die deutschen Starter konnten dem Iren nicht gefährlich werden. Mit 70, 73, 69 und 71 Schlägen belegte Marcel mit 3 über Par den geteilten 37 Platz. Martin Kaymer brachte noch zwei Schläge mehr und beendete das WGC auf dem geteilten 45. Rang. Der Schwierigkeitsgrad des Firestone CC ist einer der höchsten auf der US PGA Tour. Deutlich wird das besonders beim Blick auf das Leaderboards der WGC Bridgestone Invitationals. 17 der insgesamt 77 Teilnehmer lagen am Ende zweistellig über Par, ein Ergebnis das eher selten vorkommt.

Challenge Tour

Bei der Northern Ireland Open gingen mit Sean Einhaus, Nicolas Meitinger, Sebastian Heisele und Alexander Knappe vier deutsche Spieler an den Start. Nach den ersten beiden gespielten Runden schaffte allerdings nur Knappe den Cut und damit den Sprung ins Wochenende. Seine Kollegen mussten sich mit 67 und 74 Schlägen (Sean Einhaus), 79 und 69 Schlägen (Nicolas Meitinger) und 77 und 65 Schlägen (Sebastian Heisele) frühzeitig aus dem Turnier verabschieden. Alexander Knappe konnte seine gute Form von den ersten beiden Tagen leider nicht mit ins Wochenende nehmen und so reichte es am Ende nach Runden von 69, 68, 73 und 70 Schlägen nur für den geteilten 42 Platz bei zwei unter Par. Den Sieg der Northern Ireland Open holte sich Clement Sordet aus Frankreich. Für den 22-Jährigen war der Start in Galgorm Castle seine erst vierte Teilnahme als Profi Spieler. Vor seinem Wechsel ins Profilager spielte der Franzose für die Universität in Texas sowie im europäischen Team des Palmer Cups. Auf dem zweiten Platz landete mit einem Schlag Rückstand der US Amerikaner John Hanh.

Ladies European Tour

Während die Damen auf der LPGA am vergangenen Wochenende pausierten, stand bei der LET das Tipsport Golf Masters auf dem Programm. Als Siegerin des Events im tschechischen Pilsen ging nach drei gespielten Runden Hannah Burke hervor. Die 27-jährige Engländerin setzte sich mit 64 Schlägen von ihren Verfolgerinnen ab und holte sich mit einem Gesamtergebnis von 13 unter Par den ersten Titel auf der LET. Zwei Schläge dahinter belegt die Dänin Nicole Broch Larsen den zweiten Platz. Auch fünf deutsche Spielerinnen traten in Pilsen an den Abschlag. Nach Runden von 69 und 75 Schlägen, 74 und 72 Schlägen sowie 72 und 76 Schlägen scheiterten Leigh Whittaker Steffi Kirchmayr und Karolin Lampert leider bereits am Cut. Lediglich Nina Hollender und Ann-Kathrin Lindner durften das Turnier zu Ende spielen. Mit Runden von 69, 73 und 73 Schlägen belegte Nina Hollender den geteilten 53. Rang. Als beste Deutsche beendete Ann-Kathrin Lindner das Tipsport Golf Masters mit dem 34. Platz.

Mit wem wir zusammenarbeiten

Anmeldung für Newsletter

Abonnieren Sie unseren E-Mail-Newsletter (dieser erscheint mehrmals pro Jahr) und informieren Sie sich so über unsere aktuellen Angebote und Rabattaktionen. Mehr erfahren

Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Datenschutzerklärung.

Abbestellen