McDowell bezwingt Woods

Von Golfakademie GmbH & Co. KG

Entscheidung fällt im Stechen

[caption id="attachment_317" align="alignleft" width="218" caption="Graeme Mcdowell"][/caption]

Es war eine große Überraschung bei der Finalrunde der Chevron World Challenge. Die vorhergesehene One-Man-Show blieb aus, denn obwohl Tiger Woods noch nie zuvor einen Vorsprung von drei Schlägen und mehr vor der letzten Runde aus der Hand gegeben hat, holt Graeme McDowell seinen Rückstand von vier Zählern auf Woods auf und siegt letztendlich im Stechen. Somit ist diese Serie unterbrochen. An den Tagen zuvor konnte Woods das Teilnehmerfeld anführen und hielt die Konkurrenz mit soliden Runden auf Distanz. Leider fehlte ihm ausgerechnet am Finaltag diese blendende Form. Schon nach fünf gespielten Löchern konnte McDowell bis auf einen Schlag auf den ehemaligen Weltranglistenersten heran rücken. Denn während der Nordire mit drei Birdies auf den ersten fünf Bahnen einen Blitzstart hinlegte, musste Woods zwei Drei-Putts zum Bogey notieren und kam auch trotz zwei Birdies auf den Par 5 nur auf even Par. Auf der 13 kam es dann schließlich zum Führungswechsel. Nach einem verzogenen Drive und einem mangelhaften Pitch kassiert Woods auf dem Par 5 sein erstes Doppelbogey des Turniers. McDowell hingegen erwischt es besser und locht zum Birdie. Nun führte der 31-jährige Nordire mit zwei Zählern. Doch McDowell schien sich seiner Sache schon fast zu sicher zu sein und lies einige Fehler zu. Auf den Bahnen 14 und 17 warfen ihn wieder zurück und so kam es, dass Woods und McDowell schlaggleich auf die letzte Spielbahn traten. Bei beiden fand der Abschlag das Fairway, Woods spielte eine grandiose Annäherung und der Ball blieb regungslos am Stock liegen. Die Luft war voller Spannung und die Fans hielt nichts mehr auf ihren Plätzen. Nun war McDowell an der Reihe. Er spielte solide, musste aber eien Vier-Meter-Putt überwinden um das Stechen zu erreichen. Doch McDowell behielt die Nerven und lochte ein. Für das Playoff ging es für die beiden Protagonisten zurück auf den 18. Abschlag. Nach den Drives bot sich beinahe das selbe Bild wie zuvor, McDowells Ball lag nur minimal von der Stelle entfernt, wo er nur wenige Augenblicke zuvor zum Birdie puttete. Die bessere Ausgangslage hatte Woods, doch McDowell zeigte seine guten Matchplay-Qualitäten, die auch beim Sieg im Ryder-Cup zum Vorschein kamen. Auch hier versenkte er erneut einen schwierigen Putt. Nun lag es an Tiger Woods, doch er verpasste den Konter knapp. Damit stand der Sieger des Preisgeldes in Höhe von 1,2 Millionen US Dollar fest. Den dritten Platz belegt Paul Casey, der ebenfalls ein tolles Spiel zeigte und den Abstand auf die Spitze zwischenzeitlich auf nur zwei Schläge vermindern konnte. Mit einer 69 auf der Schlussrunde bleibt der Engländer vier Punkte hinter McDowell und Woods. Hinter Casey folgen Rory McIlroy auf den vierten Rang und Hunter Mahan auf Platz fünf.

Guter Abschluss für Sandra Gal

Bei der Schlussrunde der diesjährigen LPGA Tour in Orlando/Florida konnte sich die Düsseldorferin Sandra Gal mit einer Leistung von 69 Zählern auf den elften Rang verbessern. Diese Runde bescherte Gal das beste Ergebnis und mit einen Preisgeld mit etwas über 24.000 Euro auch den bisher üppigsten Scheck in der Saison 2010. Zudem spielte Sandra Gal mit 69 Zählern die beste Runde des Tages auf dem Grand Cypress GC. Lediglich ein Schlag fehlte ihr, um einen Platz in den Top 10 zu erreichen. Für die deutsche Spielerin ist dieser elfte Platz ein versöhnlicher Abschluss der Saison. Mit knapp unter 110.000 Euro sammelte Gal in der vergangenen Saison ausreichend Preisgeld, um zu den besten 80 Proetten der LPGA 2010 zu gehören. Damit ist Sandra Gal berechtigt, auch im nächsten Jahr auf der Tour der besten Kategorie zu spielen. Den Sieg in Orlando sicherte sich Maria Hjorth. Mit Runden von 72, 68, 71 und 72 Zählern kam die Schwedin auf ein Gesamtergebnis von fünf unter Par und erhält damit einen Siegerscheck in Höhe von 225.000 US Dollar. Auf den zweiten Rang landete Amy Yang, die das Turnier über die ersten drei Tage anführte. In-Kyung Kim und Cristie Kerr teilen sich den dritten Rang, während Laura Diaz und Na Yeon Choi das Turnier auf Position fünf beendeten. Na Yeon Choi holt sich auch den Gewinn der Geldrangliste sowie den Titel des Player-of-the-Year. Die Trophäe für den besten Durchschnittscore der Saison, die Vare Trophy, geht in dieser Saison an Yani Tseng aus Taiwan.

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