Die Sieger vom vergangenen Wochenende

Von Golfakademie GmbH & Co. KG

Aktuelle Ergebnisse von den Profi Touren



US PGA Tour - CIMB Classic

Auf dem Herbst-Spielplan der US PGA Tour stand in der vergangenen Woche die CIMB Classic. Als Austragungsort wurde in diesem Jahr erstmals der Kuala Lumpur G&CC ausgewählt. Bisher ist dieser Golfplatz nur durch die Malaysian Open 2006 und 2010 auf der Profi Tour in Erscheinung getreten, daher sind die unbekannten Platzverhältnisse neben der hohen Luftfeuchtigkeit und dem tropischen Klima eine weitere Herausforderung für die Spieler. Dem Wetter war es auch zu verdanken, dass am vierten Tag des Events noch kein Sieger ermittelt werden konnte, denn nach einer langen Unterbrechung aufgrund starker Regenfälle musste die Entscheidung auf den Montag verlegt werden. Zwar konnten die regulären 72 Löcher am Sonntagabend noch absolviert werden, doch am Ende lagen zwei Spieler punktgleich auf. Das notwendige Playoff wurde auf den Montag verschoben und für Ryan Moore (Foto) und Gary Woodland ging es in die Verlängerung. Mit 14 unter Par ging es am Morgen zurück auf die 18. Spielbahn. Dort konnte Moore am Vorabend in letzter Minute den Einzug ins Stechen feiern. Dieses Loch schien dem US Amerikaner zu liegen, denn auch beim zweiten Versuch platzierte er seine Annäherung nahe der Fahne und lochte problemlos zum Birdie. Dem konnte Woodland mit einem verzogenen Approach nichts entgegensetzen und damit stand schon nach dem ersten Extra-Loch der Sieger der CIMB Classic fest. Das Ergebnis ist besonders bitter für Woodland, da dieser den Sieg bereits am Sonntagabend in greifbarer Nähe sah. Allerdings verpasste er im Gegensatz zu Moore den letzten Putt zum Birdie. Den dritten Platz teilen sich der Thai Kiradech Aphibarnrat und Chris Stroud.

European Tour - BMW Masters

Auch die European Tour gastiert derzeit in Fernost. Beim BMW Masters auf dem Lake Malaren Golf Club in Shanghai gab sich Europas Golfelite die Ehre und kämpfte um ein Preisgeld von insgesamt 7 Millionen US Dollar. Als erstes Event der Final Series gilt das BMW Masters als eines der Highlights im Turnierplan der European Tour. Nur die besten 60 Spieler der Weltrangliste sind automatisch qualifiziert, nachgerückt wird nur bei einer Absage eines gestetzten Spielers. Damit wird ein besonders hohes Niveau der Teilnehmer erreicht, was ein spannendes Match verspricht. Der Finaltag des BMW Masters startete trotzdem relativ unspektakulär. An die Spitze des Leaderboards konnten sich nach drei absolvierten Spieltagen Luke Guthrie und Rafa Cabrera-Bello setzen, ihnen folgte dicht auf den Fersen Gonzalo Fernandez-Castano. Mit solidem Golf setzten sie jedoch keine besonderen Akzente. Anders hingegen Peter Hanson, der plötzlich ein Leistungs-Feuerwerk zündete und mit elf Birdies bei zwei Bogeys die beste Runde des gesamten Events spielte, was ihm den achten Platz bescherte. Leider verhinderte die 79 vom ersten Tag eine noch bessere Platzierung. Auch Francesco Molinari (Foto) lief am Finaltag zur Höchstform auf und versenkte an der 13 sogar einen Eagle und lies diesem weitere vier Birdies folgen. Aber auch Molinari verlor an den ersten beiden Tagen wichtige Punkte und konnte sich daher nur noch den geteilten zweiten Rang erkämpfen. Der zweite Zweitplatzierte ist Thongchai Jaidee aus Thailand, der ebenfalls am Sonntag seine beste Leistung zeigte. Mit diesen starken Verfolgern im Nacken mobilisierte Gonazalo Fernandez-Castano auf der siebten Spielbahn dann endlich seine letzten Reserven, was ihm sechs Birdies und einen Vorsprung von drei Schlägen auf Molinari und Jaidee an der letzten Spielbahn einbrachte. Zwischenzeitlich haben sich Guthrie und Cabrera-Bello bereits selbst aus dem Rennen um den Sieg gekickt. Doch auch Fernandez-Castano sorgte noch einmal für Spannung, als er auf der 18 den Fairwaybunker traf und ihm nur ein Pitch zurück auf das Fairway blieb. Diesen Fehler behoben, landete der Ball erneute in einem Sandbunker. Nach dieser Nervenschlacht stand ein Doppel-Bogey auf der Scorekarte des Spaniers. Dennoch reichte es für den Titel des BMW Masters, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 851.346 Euro sowie eine Verbesserung um 31 Plätze auf den 4. Rang im Race to Dubai freuen darf. Martin Kayer konnte sich durch zwei beeindruckende Eagles am letzten Tag des BMW Masters auf den geteilten 13. Platz nach vorne schieben, Marcel Siem und Maximilian Kieffer landeten im Mittelfeld.

LPGA Tour - LPGA Taiwan Championship

Die Siegerin der LPGA Taiwan Championship heißt Suzann Pettersen. Als Titelverteidigerin zeigte die Norwegerin keine Schwächen und verwies die Konkurrenz mit einem Vorsprung von sage und schreibe fünf Schlägen deutlich auf die Plätze. Das Highlight war ein Hole in One am zweiten Tag der LPGA Taiwan Championship. Für Pettersen läuft es derzeit besonders gut, neben fünf Platzierungen in den Top Ten und nun bereits drei Siegen gilt die Norwegerin derzeit als eine der besten Spielerinnen der LPGA Tour. Im Rolex Ranking konnte sie den Rückstand auf die Führende Inbee Park bereits auf 0,23 Punkte verringern. Den zweiten Platz der LPGA Taiwan Championship belegt Azahara Munoz, auf dem dritten Rang landete Caroline Hedwall vor Eun-Hee Ji. Aus deutscher Sicht war der Finaltag ein schwarzer Tag, da Caroline Masson nach bereits schwachen Leistungen auf den ersten drei Runden mit 82 Schlägen am Sonntag auf insgesamt 23 über Par zurückfiel und damit auf dem 69 Rang rutschte. Sandra Gal pausierte diese Woche bei der LPGA und folgte der Einladung eines Sponsors zur KB Financial Star Championship in Korea, wo sie den dritten Rang belegte.

LET Tour - Sanya Ladies Open

Die Europäische Damen Liga gastierte am vergangenen Wochenende im chienesischen Sanya, wo die Sanya Ladies Open ausgetragen wurde. Als Siegerin ging die Südafrikanerin Lee-Ann Pace hervor, die sich den Titel im Stechen gegen Yu Yank Zhang erkämpfte. Hierfür reichte Pace, die das Turnier bereits im Jahr 2010 gewinnen konnte, lediglich ein Extraloch. Die deutsche Proette Ann-kathrin Lindner erspielte sich mit 69 Schlägen am ersten Tag eine gute Ausgangslage, konnte die Leistung jedoch nicht über das gesamte Wochenende halten. Mit 76 Schlägen am zweiten Spieltag schaffte die 25-Jährige gerade noch den Cut. Doch auch bei der Finalrunde lief es nicht nach Plan, da Lindner zwischendurch immer wieder Probleme mit ihren Eisen hatte und die Grüns verfehlte. Am Ende blieb ihr ein geteilter 48. Platz.

Champions Tour - AT&T Championship

Für Bernhard Langer scheint in dieser Saison der zweite Platz reserviert zu sein. Auch bei der AT&T Championship im texanischen San Antonio wurde der Anhausener auf die Plätze verwiesen. Dieses Mal zwang ihn Kenny Perry im Stechen in die Knie. Beide kamen am Ende der Schlussrunde auf 67 Schläge bei 13 unter Par und zwei Schlägen Vorsprung vor ihren Verfolgern. Ein Birdie am ersten Extra-Loch reichte Perry für den Sieg der AT&T Championship und eine Prämie von 285.000 US Dollar. Perry, der Führende in der Gesamtwertung, konnte seinen Vorsprung vor Langer auf 612 Punkte ausbauen. Mit stets guten Leistungen, aber dennoch keinem Sieg, scheint sich Bernhard Langer in der Saison 2013 abfinden zu müssen. Allerdings ist das Spieljahr auch bald beendet und eine neue Chance steht vor der Tür.

Mit wem wir zusammenarbeiten

Anmeldung für Newsletter

Abonnieren Sie unseren E-Mail-Newsletter (dieser erscheint mehrmals pro Jahr) und informieren Sie sich so über unsere aktuellen Angebote und Rabattaktionen. Mehr erfahren

Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Datenschutzerklärung.

Abbestellen